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Leseeindruck zur "Entdeckung der Currywurst"

Leseeindruck zur Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“

Die Novelle wurde von Uwe Timm im Jahre 1986 verfasst. Wirkt sie am Anfang noch ein bisschen langweilig und man hat gar keine Lust sie zu lesen, bessert sich das im Laufe der Geschichte.

Nach den ersten 30 Seiten habe ich das Buch sogar gerne gelesen und schlussendlich kann man doch noch von einer spannenden Novelle reden.

Das Leseinteresse ist sehr mit dem Inhalt der Novelle verknüpft. Ist zum Beispiel geradeeine sehr langweilige Szene oder eine Stelle wo Frau Brücker wieder abschweift, so ist das Leseinteresse auch dementsprechend gering und man möchte das Buch sofort aus der Hand legen.

Was ich auch noch als Problem beachte ist, das viele kleine, nützliche Infos ich kleinen und unauffälligen Sätzen versteckt sind, die man auch beim zweiten oder dritten Mal überliest.

Manchmal wird auch nicht ganz klar, in welcher Epoche der Geschichte man sich befindet. Das liegt zum Teil daran, dass die Wechsel zwischen der Erzählung und der aktuellen Szene teilweise so flüssig ineinander übergehen, dass man das nicht bemerkt.

Andererseits gibt es auch ganz spannende und schöne Teile in der Geschichte. Mein Lieblingsteil ist relativ weit am Ende, als Lena Brücker mit ihren Tauschgeschäften anfängt.

Des Weiteren entwickelt man ein Bild zu den Personen. So ist eine meiner Lieblingspersonen in der Novelle der Koch der Kantine in der Lebensmittelbehörde, der Holzinger. Andererseits mag man den Bremer nicht so, aufgrund seiner wandelnden Charaktereigenschaften und seines Verhältnisses zu Lena Brücker. Unter anderem werden Willi „Gary“ Brücker und Herr Lammers von der Novelle als „böse“ oder „unfreundlich“ dargestellt.

Trotz alledem, muss man sich eingestehen das diese Geschichte, so langweilig sie auch beginnen mag eine echte Überraschung auf Lager hat und man nach den ersten paar Seiten anfängt die Novelle gerne zu lesen. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen wie er die Novelle bewertet.

21.12.15 17:25, kommentieren

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Charakterisierung von Hermann Bremer (Die Entdeckung der Currywurst)

Charakterisierung von Hermann Bremer (“Die Entdeckung der Currywurst&rdquo

Hermann Bremer ist eine Hauptrolle der Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm aus dem Jahre 1986.

Hermann Bremer kommt aus Braunschweig, ist ungefähr 24 Jahre alt, verheiratet und hat ein Kind. Bremer ist ca. 1,80 M groß aber schmal. Er hat blondes Haar und Sommersprossen auf der Nase.

Während des zweiten Weltkrieges diente er als Bootsmann auf einem Vorpostenboot in Norwegen, danach im Admiralstab bei Oslo. Nach seinem Heimaturlaub im Frühjahr 1945 wird er zu einer Panzerabwehrtruppe zugeordnet und nach Hamburg versetzt, wo er schließlich Lena kennenlernt.

Die Persönlichkeit von Bremer ist schon in bisschen eigenartig. Aber schlussendlich will er nur was alle Soldaten zu dieser Zeit des Krieges wollen: Überleben! Dafür desertiert er sogar und lässt sich von seiner neuen Bekanntschaft Lena Brücker verstecken. Des Weiteren brüstet er sich mit seinen Tätigkeiten im Krieg, bekommt danach Angst vor einer Ergreifung durch die Truppe und fantasiert auch noch nach Kriegsende in Hamburg, wie man eine totale Niederlage noch abwenden könne.

Im Verlauf der Geschichte verliert Hermann Bremer seinen Geschmackssinn. Holzinger, den Lena um Hilfe fragt, schiebt es auf Gefühlsschwunde. Bremer selber glaubt, dass dies eine Strafe für seine Fahnenflucht ist und sich von einer Frau verstecken lässt.

Im weiteren Verlauf ändert Hermann Bremer seine Eigenschaften. War es am Anfang noch der junge, stille Bootsmann, so ist es nach dem Kriegsende ein zunehmen unfreundlicher Zeitgenosse, dem die Decke auf dem Kopf fällt von dem langen sitzen in der Wohnung von Lena Brücker. Leider war er auch am Anfang nicht der ehrlichste, sonst hätte er wohl erzählt, das in Braunschweig seine Frau und seine Kind auf ihn warten.

Abschließend kann man sagen, dass es sich bei dem Charakter von Hermann Bremer um einen etwas Merkwürdigen handelt. So wird aus dem Bootsmann ein Mann, der nur das glauben möchte was er zu sehen meint.

3 Kommentare 21.12.15 16:17, kommentieren